Dienstag, 24. Januar 2012

Raum

Eine neue Idee braucht Raum. Nicht nur ein weißes Blatt Papier, eine weiße Leinwand oder eine neue weiße Seite im Grafikprogramm. Eine neue Idee braucht auch Raum im Kopf. Ein weißes und reines Bewusstsein, welches wie ein großes sonnendurchflutetes Atelier ist. Frei von Problemen, Ängsten und Wünschen. Wenn man kreativ sein möchte, kann man diesen Raum voller Vorfreude betreten. Frei von Gedankenmustern oder Ablenkungen von dem was außerhalb dieses Raumes passiert.

In der Mitte des Raumes steht ein Tisch, eine Leinwand oder der geöffnete Laptop. Es herrscht Stille oder der Klang inspirierender Musik. Voller Vorfreude setzt man sich und kann sich einem großem Repertoire an Materialen bedienen, die sich im Unterbewusstsein befinden. Einem weiterem Raum im Inneren eines jeden Menschen. Es ist wie eine Tür am Ende des Bewusstseins. Man kann aufstehen, diese Türe öffnen und Gebrauch machen von dem, was man in guten und in schlechten Zeiten erfahren hat. In diesem Raum sind die Erinnerungen abgelegt. Fein säuberlich über die Gefühle transportiert, abgelegt und abrufbar.

Wichtig ist einerseits, dass man den Raum des Bewussten sauber hält und dort keinen Unrat liegen lässt. Ungelöste Probleme, unerfüllte Wünsche oder Aufgabenlisten des nächsten Tages. Den nur ein heller sonnendurchfluteter Raum birgt die positive Energie des kreativen Arbeitens in sich.

Zweitens ist wichtig, dass man den inneren Raum nur selten verlässt und sich nicht an dem bedient, was andere in ihren Räumen kreiert haben. So kann man sich im Unterbewusstsein umschauen und das Erfahrene in Ideen verwandeln. Ob zu einem bestimmten Zweck oder einfach um etwas Schönes zu schaffen.

Was am Ende übrig bleibt ist eine Idee, die dem inneren Raum des Menschen entspringt der sie gemacht hat.


In diesem Sinne...Creativity works!





Dienstag, 3. Januar 2012

Reinkommen

Nach einer langen Erholungszeit ist es schwer wieder reinzukommen in den Alltagsflow. Ist ja auch nicht einfach ein so sinnträchtiges Fest wie Weihnachten einfach in der ToDo-Liste abzuhaken. Das soll's schon wieder gewesen sein? Da hängt einem noch das halbe Gänsebein aus dem Mundwinkel, das Silberpapier vom Blätterkrokant liegt noch auf der Couch 'rum und du sollst schon wieder mit klarem Kopf am Schreibtisch sitzen. Noch dazu im Science-Fiction Zeitalter. Wir schreiben das Jahr 2012! Wie konnte das so schnell gehen? Oder erinnert man sich nicht mehr ans einsteigen in die Zeitmaschine wenn man auf einmal mit grauen Bartstoppeln wieder aussteigt und sich wundert warum einen das Telefon jetzt fragt ob die Pizza Käse im Rand haben soll?!....Egal!
Fest steht, dass der Rücken noch krumm ist vom vielen Geschenke auspacken, Teller und Sektgläser in die Spülmaschine räumen und den Versuch an einem Tag den ganzen Keller aufzuräumen.
Eine App die automatisch Klarheit in den Kopf bringt und die ToDo's selbstständig nach Priorität ordnet gibt es noch nicht. Deshalb kann man nur den Rücken wieder schön gerade machen, einen tiefen Zug Science-Fiction-Luft einatmen und von vorn beginnen strukturiert, kreativ und glücklich zu sein.

In diesem Sinne...Creativity works!