Seit gestern bin ich nach einer harten Woche an der Ostsee (aufs Meer schauen, angeln, Fisch essen, schlafen) wieder in München. Der Nebel hier erinnert mich noch an die raue See und das Nichts, welches sich mehr und mehr in meinem Kopf breit machte.
Manche sagen es sei langweilig den ganzen Tag aufs Meer zu schauen und zu warten bis mal ein Fisch anbeißt. Da stellt sich mir die Frage was "Langeweile" in der heutigen Zeit eigentlich für eine Bedeutung hat.
Wikipedia sagt, es sei "der Grundzustand der menschlichen Existenz." Ein guter Freund von mir meint, sie sei der Auslöser dafür, das Paare die Finger nicht mehr unter der Bettdecke des Partners sondern auf dem Touchscreen ihres iPhones bewegen. Nicht wenige Kreative meinen, es sei der Anspruch der Kunden für die sie arbeiten müssen.
Alle drei Dinge sind eine gute Ausgangsbasis finde ich. Wenn der Stress am größten ist und ich ich fast vorm Burn-out stehe, brauch ich mich nur in den Grundzustand der menschlichen Existenz versetzen und schon kanns frisch und motiviert weiter gehen. Wenn meine Freundin im Schlafzimmer mit ihren Fingern auf dem Touchscreen ihres iPhones unterwegs ist, weiß ich sofort dass ich aktuell nicht gerade der George Clooney ihrer abendlichen Phantasien bin.
Und wenn ein Kreativer in der Agentur meint der Anspruch seiner Kunden sei langweilig hab ich vielleicht einen neuen Job um dem Kunden zu zeigen wie aufregend Kommunikation und Design sein kann.
In diesem Sinne...
...Creativity works!

































