Montag, 19. März 2012

Graffiti works

Am Wochenende habe ich mit Hilfe meiner Freunde von stark in form mein erstes Graffiti gesprüht. Die Vorlage war ein Character den ich schon vor einiger Zeit am Computer gezeichnet habe. Den Ablauf gezeigt zu bekommen, wie man laut Vorlage eine Illustration an die Wand bringt, war eine tolle Erfahrung. Da die Jungs von stark in form 12 Jahre Erfahrung in Graffiti und kreativer Wandgestaltung haben und Aufträge in ganz Deutschland umsetzen, habe ich jede Frage beantwortet bekommen die sich mir von der Vorbereitung im Dosenlager bis zum Endergebnis an der Wand gestellt hat. Der Prozess, eine Form direkt, also ohne Hilfsmittel Computer, aufs Medium zu bringen, war frische Luft für Geist und Körper. Danke an stark in form für präzise Outlines und danke an die liebe Sonne für frühlingshafte Temperaturen.

creativity works

















Sonntag, 4. März 2012

Fundstück der Woche

Das Fundstück der Woche ist heute eine Teedose aus China. Eine Freundin hat sie als Geschenk mitgebracht. Sie ist wunderschön gestaltet und der Illustrator ist sehr ins Detail gegangen. Die Anmutung der Motive erinnert mit den perfekten Zeichnungen der Gesichter und der gemäldeartigen Darstellung der Frauen etwas an den indischen Illustrationsstil. Doch schaut man genau hin, erkennt man die chinesischen Gesichtszüge und die Quipao (typische chinesische Kleider mit hohem Kragen).
Der Illustrator hat genauestens darauf geachtet dass die Motive auf der Dose eine einheitliche Reihe ergeben. Selbst auf den kleineren Motiven auf den Seitenteilen erkennt man winzige Details wie die Ornamente auf einer Parfümflasche auf einer Kommode im Hintergrund oder die Farbe des Nagellacks der Chinesin, passend zu den kleinen Blüten auf der Vase neben ihr.
Insgesamt ein Kunstwerk für die Küche. Und wenn man eine Tasse vom grünen Tee trinkt, der sich in der Dose befindet, bekommt man ein Gefühl für den Zustand, den der Gestalter im fernen Osten wohl gehabt haben muss als er dieses kleine Meisterwerk schuf.

Creativity works on www.longsunday.com










Dienstag, 24. Januar 2012

Raum

Eine neue Idee braucht Raum. Nicht nur ein weißes Blatt Papier, eine weiße Leinwand oder eine neue weiße Seite im Grafikprogramm. Eine neue Idee braucht auch Raum im Kopf. Ein weißes und reines Bewusstsein, welches wie ein großes sonnendurchflutetes Atelier ist. Frei von Problemen, Ängsten und Wünschen. Wenn man kreativ sein möchte, kann man diesen Raum voller Vorfreude betreten. Frei von Gedankenmustern oder Ablenkungen von dem was außerhalb dieses Raumes passiert.

In der Mitte des Raumes steht ein Tisch, eine Leinwand oder der geöffnete Laptop. Es herrscht Stille oder der Klang inspirierender Musik. Voller Vorfreude setzt man sich und kann sich einem großem Repertoire an Materialen bedienen, die sich im Unterbewusstsein befinden. Einem weiterem Raum im Inneren eines jeden Menschen. Es ist wie eine Tür am Ende des Bewusstseins. Man kann aufstehen, diese Türe öffnen und Gebrauch machen von dem, was man in guten und in schlechten Zeiten erfahren hat. In diesem Raum sind die Erinnerungen abgelegt. Fein säuberlich über die Gefühle transportiert, abgelegt und abrufbar.

Wichtig ist einerseits, dass man den Raum des Bewussten sauber hält und dort keinen Unrat liegen lässt. Ungelöste Probleme, unerfüllte Wünsche oder Aufgabenlisten des nächsten Tages. Den nur ein heller sonnendurchfluteter Raum birgt die positive Energie des kreativen Arbeitens in sich.

Zweitens ist wichtig, dass man den inneren Raum nur selten verlässt und sich nicht an dem bedient, was andere in ihren Räumen kreiert haben. So kann man sich im Unterbewusstsein umschauen und das Erfahrene in Ideen verwandeln. Ob zu einem bestimmten Zweck oder einfach um etwas Schönes zu schaffen.

Was am Ende übrig bleibt ist eine Idee, die dem inneren Raum des Menschen entspringt der sie gemacht hat.


In diesem Sinne...Creativity works!





Dienstag, 3. Januar 2012

Reinkommen

Nach einer langen Erholungszeit ist es schwer wieder reinzukommen in den Alltagsflow. Ist ja auch nicht einfach ein so sinnträchtiges Fest wie Weihnachten einfach in der ToDo-Liste abzuhaken. Das soll's schon wieder gewesen sein? Da hängt einem noch das halbe Gänsebein aus dem Mundwinkel, das Silberpapier vom Blätterkrokant liegt noch auf der Couch 'rum und du sollst schon wieder mit klarem Kopf am Schreibtisch sitzen. Noch dazu im Science-Fiction Zeitalter. Wir schreiben das Jahr 2012! Wie konnte das so schnell gehen? Oder erinnert man sich nicht mehr ans einsteigen in die Zeitmaschine wenn man auf einmal mit grauen Bartstoppeln wieder aussteigt und sich wundert warum einen das Telefon jetzt fragt ob die Pizza Käse im Rand haben soll?!....Egal!
Fest steht, dass der Rücken noch krumm ist vom vielen Geschenke auspacken, Teller und Sektgläser in die Spülmaschine räumen und den Versuch an einem Tag den ganzen Keller aufzuräumen.
Eine App die automatisch Klarheit in den Kopf bringt und die ToDo's selbstständig nach Priorität ordnet gibt es noch nicht. Deshalb kann man nur den Rücken wieder schön gerade machen, einen tiefen Zug Science-Fiction-Luft einatmen und von vorn beginnen strukturiert, kreativ und glücklich zu sein.

In diesem Sinne...Creativity works!









Dienstag, 15. November 2011

Langeweile.

Seit gestern bin ich nach einer harten Woche an der Ostsee (aufs Meer schauen, angeln, Fisch essen, schlafen) wieder in München. Der Nebel hier erinnert mich noch an die raue See und das Nichts, welches sich mehr und mehr in meinem Kopf breit machte.
Manche sagen es sei langweilig den ganzen Tag aufs Meer zu schauen und zu warten bis mal ein Fisch anbeißt. Da stellt sich mir die Frage was "Langeweile" in der heutigen Zeit eigentlich für eine Bedeutung hat.
Wikipedia sagt, es sei "der Grundzustand der menschlichen Existenz." Ein guter Freund von mir meint, sie sei der Auslöser dafür, das Paare die Finger nicht mehr unter der Bettdecke des Partners sondern auf dem Touchscreen ihres iPhones bewegen. Nicht wenige Kreative meinen, es sei der Anspruch der Kunden für die sie arbeiten müssen.
Alle drei Dinge sind eine gute Ausgangsbasis finde ich. Wenn der Stress am größten ist und ich ich fast vorm Burn-out stehe, brauch ich mich nur in den Grundzustand der menschlichen Existenz versetzen und schon kanns frisch und motiviert weiter gehen. Wenn meine Freundin im Schlafzimmer mit ihren Fingern auf dem Touchscreen ihres iPhones unterwegs ist, weiß ich sofort dass ich aktuell nicht gerade der George Clooney ihrer abendlichen Phantasien bin.
Und wenn ein Kreativer in der Agentur meint der Anspruch seiner Kunden sei langweilig hab ich vielleicht einen neuen Job um dem Kunden zu zeigen wie aufregend Kommunikation und Design sein kann.

In diesem Sinne...

...Creativity works!








Mittwoch, 10. August 2011

Kampagnendesign

Eine von drei Linien für Seoul Semiconductor. Ein Hersteller für LED's. Der Auftrag für das Konzept und das Kampagnendesign kam von der Agentur WHP aus München. Die Motive zeigen die Einsatzbereiche Konzert-und Eventbeleuchtung, Medizin und Fahrzeugbeleuchtung. Danke an WHP für das Vertrauen und die sehr angenehme Zusammenarbeit.